© BUND RLP, Eva-Maria Altena

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© Uta Enders

Der Westwall ist ein Relikt aus der Nazidiktatur, das die Landschaft in weiten Abschnitten prägt.

Für die Anwohner ist der Anblick Alltag - in Beton gegossene Erinnerung,
für die Naturschützer hat sich ein besonderer Lebensraum geschützter Tier- und Pflanzenarten ergeben,
für die Landwirtschaft und Wanderer bergen die Ruinen unsichtbare Gefahren,
für die Orts- und Stadtentwicklung ist der Westwall ein Hindernis bei der Erschließung neuer Baugebiete und Verkehrsnetze,
der Denkmalschutz hat mit diesem Flächen- und Streckendenkmal die größte Hinterlassenschaft der NS-Zeit zu schützen,
Lehrer, die Landeszentrale für Umweltaufklärung, der BUND und andere suchen den Westwall als außerschulischen Lernort auf,
in den Grenzräumen Deutschland, Frankreich, Luxemburg und Belgien mahnen unterschiedliche lokale Akteure durch Pflege einzelner Schauplätze und Errichtung informativer Museen und Wanderwege, dass nie wieder Krieg in der Mitte Europas stattfindet,
die Historiker haben ein weites Forschungsfeld vor sich, um die Kontextualisierung des Festungsbaus im 19. und 20. Jahrhundert darzustellen.

Die Stiftung steht mit den verschiedenen Interessensgruppen in Kontakt. Alle bringen unterschiedliche Erwartungshaltungen und Erfahrungen ein.

 

 

Akteure am Westwall zur Erinnerung

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