Verlauf des Westwalls von Kleve bis Basel. Jeder markierte Punkt steht für ein Westwallobjekt. © Patrice Wijnands, VEWA

© Patrice Wijnands, VEWA

© Patrice Wijnands, VEWA

Das Denkmal Westwall

© Günther Wagner

Mehr als 9.000 Objekte

Die Relikte des Westwalls stehen in Rheinland-Pfalz seit 2008 unter Denkmalschutz als so genanntes Strecken- und Flächendenkmal "Westbefestigung" (Westwall und Luftverteidigungszone West).
Die Erfassung der Westwallanlagen ist ein stetiger Prozess, mehr als 9.000 Objekte verschiedenster Art sind allein in unserem Land bekannt. Es gibt immer noch Anlagen, die bislang in keinem Plan verzeichnet sind und doch dazu gehören.

Was ist zu tun?
Einrichtungsgegenstände dargestellt im Westwallmuseum Bad Bergzabern

© Gesehen im Westwallmuseum Bad Bergzabern

Erhalt der Westwall-Anlagen

Viele Aufgabenfelder können dargestellt werden:
Erfassung der Einzelanlagen (Ort, Funktion, Erhaltungszustand, ...);
Interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Westwall- und Festungsforschern, Heimatforschern und Historikern, sowie länderübergreifende Aktionen;
historische Einordnung des Westwalls (Kontextualisierung) ...

Mahnmal Westwall
Gruppenaufnahme Soldaten von einquartierten Soldaten

© Stadtarchiv Bad Bergzabern

Planung und Bau des Westwalls

Planung und Bau des Westwalls durch die Nazis war mehr als das Ergebnis von zahlreichen Höckerlinien, Bunkern und Panzersperren.
Zeitweise waren bis zu einer halbe Millionen Arbeitskräfte nicht nur freiwillig am Bau beteiligt. Die Westwallanlagen wurden teilweise ungeachtet von Eigentum und Bewohnern mitten durch Bauernhöfe und Häuser geplant. Evakuierungen der Bewohner wurden angeordnet. Verlust und Entbehrungen waren das Ergebnis.

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